Mit
der Sammlung: Großstadttagebücher ging für mich ein lang gehegter Traum
in Erfüllung. Mit diesem zweiten Gedichtband (Nach: "Alles besser" im
Herbst 1998) kann ich hier meine neuen Gedichte präsentieren, die
zwischen 2002-2004 entstanden sind.
Der Ton und die Intention der Texte haben sich geändert. Dennoch folge
ich, wie bei "Alles besser" einem erzählerischen Schema. Nach den eher
bitteren Liedern eines Outsiders, eines schwulen Bukowski, sind diese
Texte eindeutig optimistischer. Mein lyrisches Ich ist wohl milde
geworden, jedoch keineswegs zahnloser. Die neuen Texte vibrieren vor
Lebensfreude.
In diesen Texten begleite ich zwei Menschen, die sich kennenlernen, aus
ihren Gewohnheiten ausbrechen und zueinander finden. Sie erfahren, was
Glück bedeutet, sie lernen Zufriedenheit und Sicherheit schätzen und am
Schluss lernen sie den Wert von Erinnerungen zu schätzen
Dieser Lyrikband, der bereits seit April 2005 im Wiesenburgverlag
erhältlich ist, hat mich besonders angesprochen durch seine
Sprachvielfalt und detailverliebt kunstvollen Bildkompositionen. Der
Autor, der mir bereits aus einigen Online-Lyrikforen bestens bekannt
ist, legt mit seinen lyrischen "Großstadttagebüchern" eine Sammlung
seiner besten aktuellen Gedichte vor. Das Leseerlebnis, das ich bei der
Lektüre hatte, glich dem eines gut geschriebenen Romans: Einmal
begonnen, konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen, bis ich es
ausgelesen hatte.
Ich wünsche dem Autor und seinen Lesern recht bald einen weiteren
vergleichbaren Einblick in sein lyrisches Schaffen!
Zunächst einmal verdient er so viele begeisterte Leser wie nur möglich.
(Birgit Ohlsen)
Dieses Buch widme ich meinem Freund Ryszard;
er weiß schon, warum.
Das Buch erschien im April 2005 im
Verlag Wiesenburg, Schweinfurt
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